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Angkor-Vorbereitungs-Reise im Sep 10

 

Der erste Flug(Berlin-Frankfurt-Singapur) mit Lufthansa in der Businessclass war i.O. Die jeweilige Businessclass-lounges in Berlin und Frankfurt waren schon ein guter Einstieg meiner Reise. Im Flugzeug war die Alterstruktur des Personals deutlich höher, als man es von asiatischen oder golfregionalen Fluggesellschaften gewohnt ist. Mein bestelltes kolesterinarmes Essen kam leider nicht ohne meine Nachfrage, aber sonst kann man  sich die Businessclass schon mal(bei Sonderaktionen) gönnen. Allein die fast waagerechte Liegefläche ist schon äußerst angenehm.

In Singapur angekommen kann man Dank der S-Bahn schnell und preiswert in sein hotelbeheimates Virtel fahren. Ich mußte nur 6 Stationen fahren und schon war ich in meinem Hotel. Die Unterkunftspreise in Singapur sind deutlich höher als in anderen asiatischen Ländern. In dieser Stadt gibt es in jeder Straße zig Restaurants. Keiner der Einwohner hat wohl eine Küche zu Hause!? Am nächsten Morgen habe ich mein Gepäck am Flughafen deponiert, und bin dann in die Stadt gefahren, um mir einiges anzusehen. Natürlich mußte ich mir den/das Merlion(wasserspeiende Tierfigur halb Löwe halb Fisch), dem Wahrzeichen von Singapur) ansehen und das Tourivirtel ausfindig machen.

Am Abend ging es dann weiter mit AirAsia nach Kuala Lumpur. Man kennt das ja:am Flughafen lauern Geschäftemacher(Taxi-, Busticketverkäufer) kurz davor oder hinter dem  Ausgang auf die Neuankömmlinge. Diesmal aber währe es gut gewesen die Angebote zu nehmen, denn es waren die iinzigen die es wohl dort gab. Aber wie immer findet man schon das, was man sucht. Also erst mit dem Bus zum Busbahnhof und dann weiter mit dem Taxi. Das Hotel Swiss-Inn in Chinatown war ganz passabel. Vorteilhaft stellte sich später heraus, dass das Hotel einen Zweitausgang zu der Touristraße schlechthin hatte. Die S-Bahn hier hat eine Kuriosität zu bieten, nämlich das es nicht eine Bahngesellschaft gibt, sondern viele. Der dortige Plan zeigt zwar Umsteigepunte, aber die einzelnen Gesellschaften haben natürlich eigene Bahnhöfe und Zugänge, welche auch mal ein paar Straßen weiter liegen. Hat das erst einaml verstanden geht es aber aüßerst flott von einem Ort zum Anderen zu gelangen. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit sind die Pretonas-Towers, welche durch viele Filme bekannt wurden. Nur deswegen dorthin zu fahren, wenn man auch noch zum Beispiel nach Kambodscha will, lohnt sich meiner Meinung nicht. Ich verbrachte meine geplanten Tage dort und Flog dann von Kl aus nach Phnom Penh.

In Phnom Penh angekommen hohlte ich mir einen Gutschein für die Taxifahrt in mein Hotel. In vielen asiatischen Ländern ist es üblich, damit die Touristen nicht zu sehr übers Ohr gehauer werden, sich einen Gutschein zu hohlen und nur den Preis zu zahlen, welcher dort aufgedruckt steht.

Da ich noch ein paar Hotelpunkte hatte, habe ich sie für meine ersten beiden Nächte gegen ein Zimmer im Intercontinental Hotel eingetauscht. Ein 5-Sterne Hotel ist auch mal was für mich. Das war ja nun mal Luxus pur. Meine Stadterkundungen machte ich mit einem Tuk-Tuk(Motorrad mit angehängter Passagierkabiene). Hier gab es wie in Bangkok viele Tempel zu besichtigen. Da mein Luxushotel weit ab vom Schuss lag, bin ich dann in ein Hotel gezogen, in das ich auch meine Kunden unterbringen möchte. Das Preis- Leistungsverhältniss kommt meiner Vorstellung sehr entgegen. Das Haus lag nicht weit der bekannten Tourigegend und man konnte viele Sachen zu Fuss erledigen. Nach zwei Nächten fuhr ich dann mit der Schnellfähre über den Fluß und See Tonle Sap nach Siem Reap.

In Siem Reap am Ufer angekommen warteten schon die Geier auf die Touristen. Ich gab einem den Zuschlag mich für einen Dollar(hier bezahlt man nur in US-Währung) mich in mein Hotel zu bringen. Wie erwartet hiehlt er auf halber Strecke an, um mir mitzuteilen, dass der Preis nur gilt, wenn ich ihn auch die nächsten Tage miete. Da ich mir schon sowas dachte und vorhatte, willigte ich ein. Siem Reap ist natürlich nicht Angkor Wat sondern eine kleine Stadt, von wo aus man viele Tempel-Ruinen(natürlich auch Angkor) besuchen kann. Diese Stadt hat sich auf die immer mehr einfallenden Touristen eingestellt. Es gibt eine interessante touristische Infrastruktur aus Reisebüros, Andenken- und Massageläden, Hotels, Restaurants und Kneipen. Am Tage macht man sich auf zu den Tempeln und Nachts zu Restaurants und Kneipen. Angkor Wat hat mir nicht so zugesagt wie andere Tempelruinen. Die Anlage ist doch sehr umfangreich und wohl am Besten aus dem Korb des in ca. 200 Meter über Grund schwebenden Ballon zu überblicken. Es gibt unzählige Tempelruinen zu besichtigen. Am Besten ist, wenn man sich einer Tour für 1-3 Tage anschliesst und dann auf eigene Faust noch einmal zu den einem am Besten gefallenen Orte(n), diesmal mit etwas mehr Zeit,  zurück kehrt. Mindestens 4 volle Tage sollte man schon dort verbringen.

Mein nächster Flug, diesmal mit SilkAir einer Tochter Singapur Airlines, brachte mich wieder dierekt nach Singapur. Die letzten 2 Tage verbrachte ich damit das grüne Singapur zu besuchen. Mit der S-Bahn geht das sehr gut. Ich habe mir natürlich wieder nicht alles reingezogen, weil ich ja wusste, dass ich bald wieder dort sein werde. Also liess ich es gemütlich angehen und habe einiges für das nächste mal aufgehoben.

Da der Rückflug auch in der Businessclass erfolgen sollte, habe ich wieder mein Gepäck am Flughafen deponiert und somit eine halbtägige Verlängerung meines Hotelaufenthalts erspart. Ich wusste, dass es in der Businesslounge eine Dusche gab und so konnte ich nach einem langen Singapurbesichtigungstag kurz vor meinem Flug nicht nur kostenlos Häppchen, Campari-OSaft und andere Leckereien genießen, sondern auch eine ausgiebige Duschaktion. Auf dem  Rückflug hatte ich diesmal kein Sonderessen(kolesterinarm) geordert und hatte so ein tolles Essen, aber diemal mit Geschmack. Die Stewardessen waren in einem Dirndel gekleidet, weil ja das Oktoberfest angefangen hatte und der Rückflug über München abgewickeld wurde.

Schlussüberlegung: Kuala Lumpur  ist nicht so spannand. In Singapur kann man es schon eine Weile aushalten. Kambodscha ist durch seine Landschaft und Kulturdenkmäler aus Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden eine oder mehrere Reise(n) wert.

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